Company Brain und Kontext

Was ist ein Meeting Companion? Definition und Praxisbeispiel

Auch: KI-Meeting-Assistent, KI-Protokoll, AI Notetaker

Kurz erklärt

Ein Meeting Companion ist ein KI-Assistent, der an Online-Meetings teilnimmt, sie aufzeichnet und live mit Sprechernamen transkribiert. Er hält Beschlüsse, offene Fragen und nächste Schritte fest und macht sie für das Team und für KI-Agenten auffindbar.

Warum es zählt: Entscheide aus Meetings gehen nicht mehr verloren, sie werden zu verbindlichem Wissen.

  1. 01

    Beitreten

    Zoom, Teams, Google Meet, Webex

  2. 02

    Transkribieren

    Live, mit Sprechernamen

  3. 03

    Festhalten

    Beschlüsse, Aufgaben, Owner

  4. 04

    Nachverfolgen

    Abweichungen im nächsten Meeting

Vom Meeting zum verbindlichen Wissen

Warum ist Meeting Companion wichtig für dein Unternehmen?

Die wichtigsten Entscheide fallen in Meetings und verschwinden danach in Notizen, die niemand findet. Wer nicht dabei war, fragt nach. Wer dabei war, erinnert sich anders.

Ein Meeting Companion tritt Meetings in Zoom, Microsoft Teams, Google Meet und Webex bei, auf Wunsch automatisch über den Kalender. Er nimmt auf, erstellt ein Live-Transkript mit Sprechernamen und hält fest, wer was bis wann macht. Verbunden mit einem Company Brain zeigt er im nächsten Meeting, was vom Beschluss abweicht.

Praxisbeispiel: Die Quartalsplanung der Geschäftsleitung

In der Quartalsplanung beschliesst die Geschäftsleitung drei Prioritäten und verschiebt ein Projekt. Früher stand das im Protokoll einer Person, das zwei Tage später verschickt wurde.

Mit einem Meeting Companion liegen Beschlüsse und Aufgaben mit Verantwortlichen direkt nach dem Meeting vor. Das verschobene Projekt ist im gemeinsamen Gedächtnis markiert, und im nächsten Meeting zeigt der Companion, welche Aufgaben noch offen sind.

3 häufige Fehler, die du vermeiden solltest

  • Nur aufzeichnen, nichts festhalten

    Ein Transkript allein liest niemand. Wertvoll sind Beschlüsse, Verantwortliche und Termine, verknüpft mit dem Projekt.

  • Ohne Einverständnis aufzeichnen

    Alle Teilnehmenden müssen wissen, dass aufgezeichnet wird. Klare Regeln, wann der Companion dabei ist, schaffen Vertrauen.

  • Notizen in einer Insel speichern

    Bleiben die Notizen im Meeting-Tool, kennen Dokumente, Tickets und KI-Agenten den Beschluss nicht. Sie gehören ins gemeinsame Gedächtnis.

Schritt für Schritt

  1. 1

    Meetings auswählen

    Startet mit Meetings, in denen entschieden wird, etwa Geschäftsleitung oder Refinement.

  2. 2

    Kalender verbinden

    Der Companion tritt geplanten Meetings automatisch bei.

  3. 3

    Beschlüsse prüfen

    Nach dem Meeting bestätigt eine Person die festgehaltenen Beschlüsse und Aufgaben.

  4. 4

    Im nächsten Meeting nachverfolgen

    Offene Punkte und Abweichungen kommen automatisch auf den Tisch.

Bring einen wichtigen Entscheid mit.

In 30 Minuten mit Marc oder Simon zeigen wir, wo eure Arbeit heute vom Entscheid abweicht.

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